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Der Neoliberalismus ist eine soziale Doktrin, die die elementaren Grundlagen der Gesellschaft verneint.

Oliver Schlaudt

Oliver Schlaudt, Privatdozent am Philosophischen Seminar der Universität Heidelberg. Studium der Physik, Promotion und Habilitation in Philosophie. Lehrt Philosophie an der Universität Heidelberg, dem UCF Freiburg und SciencesPo Paris (Campus Nancy). Ein Schwerpunkt seiner Lehre ist die Produktion und Verwendung von Zahlen in der Wissenschaft und im öffentlichen Diskurs. Sein letztes Buch, Die politischen Zahlen. Über Quantifizierung im Neoliberalismus (Frankfurt a.M.: Klostermann, 2018) beschreibt, wie mit Zahlen die Illusion von Objektivität erzeugt wird, während sie in Wirklichkeit eine versteckte politische Botschaft transportieren.

Zu seinen Publikationen gehören Wirtschaft im Kontext. Eine Einführung in die Philosophie der Wirtschaftswissenschaften in Zeiten des Umbruchs (Rote Reihe 85. Vittorio Klostermann, Frankfurt a.M. 2016); Was ist empirische Wahrheit? Pragmatische Wahrheitstheorien zwischen Kritizismus und Naturalismus (Philosophische Abhandlungen Bd 107. Vittorio Klostermann, Frankfurt a.M. 2014); Messung als konkrete Handlung. Eine kritische Untersuchung über die Grundlagen der Bildung quantitativer Begriffe in den Naturwissenschaften (Königshausen und Neumann, Würzburg 2009); Afred Sohn-Rethel (1899-1990). Controverses autour d'un philosophe matérialiste / Kontroversen um einen materialistischen Philosophen coordonné par / herausgegeben von Oliver Schlaudt & Françoise Willmann (Recherches germaniques, hors-série no. 15 / 2020, Presses Universitaires de Strasbourg).